der soundtrack meines lebens – pt. 1

05Mai06

01 celtas cortos tranquilo majete [26.12.2002 | im auto nach chorin]

mein kleiner monsterburger und ich waren im auto ihrer mutter vor dem letzten weihnachtsfeiertag geflüchtet. ihre eltern trennten sich gerade, und mein damaliger freund mußte sich um seine familie kümmern. wir wollten zum kloster chorin fahren, was besinnliches, aber wir kannten den weg nicht. und im auto auf radio eins lief dieses lied. wir waren uns einig, dass es großartig ist, und es wird mich immer an sie und diesen tag erinnern, der für mich stellvertretend für das jahr steht, dass wir zusammen hatten.
ihre eltern sind wieder zusammen, denn mein freund hatte sich für seine frau entschieden. meinen monsterburger habe ich seit fast 2 jahren nicht mehr gesehen. sie fehlt mir. aber ich habe das lied.

02 carlinhos brown maria caipirinha [mai 2005 | barcelona, auf dem montjuic]

ein kurztrip, fünf tage barcelona. josep besuchen, den ich eineinhalb jahre nicht gesehen hatte. verliebt in die stadt vom ersten augenblick. verliebt in die lebensart der barceloniner, verliebt in joseps bescheidenheit und seinen leisen humor, verliebt in das wetter, die gebäude, die straßen, die strände. und dann am samstag auf den montjuic. ein riesiger karneval. und gefühlte 2 millionen barceloniner und touristen singen lauthals dieses lied mit carlinhos brown zusammen, der hoch oben auf dem umzugswagen eine riesige show feiert. josep und ich mittendrin – ich verstehe nichts, er feiert, als gäbs kein morgen.

03 the divine comedy
gin soaked boy [2001 / 2002 | duncker club, berlin]

mein lieber janek hatte mich in seiner funktion als mein seminarleiter des privatkurses "wie man wirklich gute musik erkennt, anhand von beispielen" zu diesem stück gebracht. ein unglaublicher gute-laune-song mit ohrwurm-melodie und witzigem text – was will man mehr?
janek versuchte auch sein publikum im duncker ein wenig zu "erziehen", wenn er auflegte. nicht immer nur tool oder system of a down oder counting crows oder the smiths – die reihe ließe sich beliebig fortsetzen -, nein, auch mal andere, ebenfalls gute musik sollte die gehörgänge der tanzmusikfreunde erreichen. und so spielte er konsequent jeden freitag "gin soaked boy", und ich stürmte die tanzfläche. alleine.
aber irgendwann hatten wir es geschafft, der song war akzeptiert und wurde verlangt. auf den duncker und janek!

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2 Responses to “der soundtrack meines lebens – pt. 1”

  1. 1 feyd

    ich wollte hier nur mal schnell noch ein paar anfeuernde worte hinterlassen. lass dich von „no comments“ nicht abschrecken – mir scheint die welt ist generell kommentar-faul. auch komischerweise die leute die normalerwiese zu allem und jeden ihren senf dazu geben 😀

    also weiter weiter

  2. War das der Anfang Deines Blogs? Bin über die Nachrufsamlung für Michael Stein über Dich gestoöpert, Du Berlinexilantin Geburtsjahr 80 (Baujahr 79?) wie ich. Ich traue mich nicht, was über Stein zu schreiben, weil ich nicht gefunden werden will von Leuten die das googeln und mich kennen aus der Lesebühnenszene. Wann hast Du ihn gesehen? Warst Du noch im Pavillion mit dabei?
    Und aus welchem Bezirk biste? LG aus München, e-m


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