musik-inventur
… as seen bei ghost dog. das ist doch mal eine schöne idee, und vor dem endgültigen jahresrückblick noch ein netter einschub.
top ten-künstler 2006 laut last.fm
| 1 | Enik |
327 |
| 2 | Bosse |
227 |
| 3 | element of crime |
131 |
| 4 | The Magnetic Fields |
130 |
| 5 | Funny Van Dannen |
128 |
| 6 | Winson |
127 |
| 7 | dEUS |
122 |
| 7 | Patrick Wolf |
122 |
| 9 | epo-555 |
120 |
| 10 | Nizlopi |
93 |
knapp nicht in den top ten: rainald grebe, eels, bodo wartke, the kooks
top ten alben 2006:
| 1 | Winson – So sah die Zukunft aus |
125 |
| 2 | epo-555 – Dexter Fox |
97 |
| 3 | Nizlopi – Half These Songs Are About You |
73 |
| 4 | dEUS – In a Bar, Under the Sea |
72 |
| 4 | Bosse – Guten Morgen Spinner |
72 |
| 6 | element of crime – Mittelpunkt der Welt |
69 |
| 7 | Patrick Wolf – Lycanthropy |
63 |
| 8 | Bodo Wartke – Achillesverse |
58 |
| 9 | Enik – The Seasons In Between |
54 |
| 10 | Ohrbooten – Spieltrieb |
53 |
hier bin ich doch ein wenig erstaunt, weder mit winson noch mit element of crime habe ich gerechnet. offensichtlich sind meine tags etwas unsauber, denn enik auf 9 kann eigentlich nicht stimmen. aber nun gut, der rest sieht akzeptabel aus.
top 20 tracks 2006:
| 1 | Feist – Mushaboom |
35 |
| 2 | Enik – Uncomfortably |
32 |
| 3 | Lee Hazlewood – a taste of you |
31 |
| 3 | Phoenix – If I Ever Feel Better |
31 |
| 5 | pohlmann – Wenn jetzt Sommer wär |
30 |
| 5 | Bosse – Eigentlich, Eigentlich |
30 |
| 7 | Sono – Blame |
27 |
| 7 | Enik – No Love |
27 |
| 7 | Ben Folds Five – Underground |
27 |
| 7 | Bosse – Plötzlich |
27 |
| 11 | The Magnetic Fields – I Think I Need A New Heart |
25 |
| 12 | Enik – Smashing The Glasses |
23 |
| 12 | Moonbootica – Listen |
23 |
| 12 | Eels – I Like Birds |
23 |
| 12 | Enik – Small fingers |
23 |
| 12 | They Might Be Giants – Don’t Let Start |
23 |
| 17 | Enik – Rebro |
22 |
| 17 | Enik – Kids |
22 |
| 19 | Enik – Seasons in between |
21 |
| 19 | Winson – liebeskummer is luxus |
21 |
jetzt muss ich schmunzeln. zu einer zeit in diesem jahr hatte ich eine relativ starre playlist, die sich hier zum teil sehr deutlich wiederfindet. inzwischen habe ich mehr auswahl, aber tatsächlich höre ich jeden der top 20 tracks sehr gerne. also passt es auch. in meiner noch zu erstellenden „das war 2006″-playlist werden sie auf jeden fall alle dabei sein.
zu guter letzt noch mein rückblick auf das konzertjahr 2006 (was einfach wird, weil es so viele konzerte nicht waren):
mr. brown, märz, köln – äußerst interessante, sympathische nachwuchsband, emergenza-gewinner von 2004. unbedingt mal auf ihrer seite reinhören – einige songs gibts vollständig.
ohrbooten, april, köln – nach wie vor eine meiner liebsten livebands. großartig. ich wüßte nicht, was ich noch mehr sagen kann – geht sie euch endlich anschauen, verdammichnocheins!
epo-555, mai, köln – eines der großartigsten konzerte überhaupt. es waren nur ca 20 leute anwesend – und band und publikum rockten für 200. was für nette menschen, wirklich, und für mich musikalisch ein glücksfall in 2006 – ein herzliches danke an dieser stelle mal an den musik-guru, der mich auf diese gruppe hinwies. habt ihr gelegenheit, diese band zu sehen, lasst es euch nicht entgehen! (ein reim! ein reim!)
bosse, august, köln – herr bosse wird erwachsen. das tut seiner musik und der kraft der liveauftritte von bosse keinen abbruch. scheinbar ganz im gegenteil. bosse rocken. und rocken. und rocken. und rocken. guten morgen spinner! ist ein großartiges album geworden, es gefällt mir noch um einiges besser als das schon erstaunliche debut kamikazeherz. und live sind sie nach wie vor eine große nummer und die fahnenhochhalter der qualität im sonst so einheitlich-öden deutschrock-brei.
heavytones + soulmine, september, oberhausen – wenn man die gelegenheit bekommt, die heavytones live zu sehen, MUSS man sie wahrnehmen. besonders, wenn zwei herren aus dem freundeskreis die ehre haben, mit ihrer band direkt vor den heavytones aufzutreten. wow! soulmine sei freunden der gepflegten soul+funk-livemusik wärmstens empfohlen. hingehen!
rooftop, mehr als einmal – jens und daniel von soulmine spielen noch in einer zweiten band – rooftop. spaß und freude und tanzen und mitsingen – hurra!
rainald grebe und die kapelle der versöhnung, november, düsseldorf – „das ist der lokführer, er heißt horst, letzte woche wurde er outgesourced“ – ich verehre rainald grebe für seine reime, für seinen witz und für die poesie, die seinen liedern eigen ist. (ich weiß, ich weiß, etwas hochgestochen. aber der mann IST so gut.) was habe ich gelacht an diesem abend. fantastisch nicht zuletzt die kapelle der versöhnung in person von marcus baumgart und martin brauer. das perfekte zusammenspiel.
als kleines bonbon hier einer meiner lieblingssongs: dörte. döööööörte. uuuuuh.
the kooks, dezember, köln – auch an diesem abend habe ich sehr viel gelacht. was zum einen daran lag, dass maria auf dem weg zum und vom konzert mario barth in perfektion zitierte („mach den korken ab, ick krieg keene luft, ick ersticke!“), zum anderen daran, dass es wohl eines der kürzesten konzerte überhaupt war, was zu einigen lachern bei uns führte – „mutti hat gesagt, elf is schluss! nich zehn nach elf, nich fünf nach elf. ab ins bett jetz!“ nachdem nach 10 minuten die ersten 4 songs gespielt waren, war es trotzdem ein wirklich gutes konzert, halt nur mit 52 minuten inklusive 7 minuten pause vor den zugaben einfach sehr kurz. schon blöd, wenn man nur ein album hat und das auch noch mit scheinbar zweieinhalbfacher geschwindigkeit durchjubelt. trotzdem toll und ein schöner abschluss meines konzertjahres.
done! vielen dank für die aufmerksamkeit.
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